EMI - Eye Movement Integration

Augenbewegungstherapie

 

EMI, eine Avantgarde neurotherapeutische Methode zur Verarbeitung von Traumafolgestörungen, entwickelt zur heutigen Form von Danie Beaulieu, unterscheidet sich von der etwas älteren Methode EMDR durch den NLP- Ansatz und die Einarbeitung neuester Erkenntnisse aus der Hirnforschung.

EMI wird wirksam durch die Abfolge bestimmter, geleiteter Augenbewegungen, außerdem geht der eigentlichen Behandlung eine fundierte Anamnese voraus

und geschieht in einem sicheren und geschützen Rahmen.

Jede traumatische Erfahrung bahnt sich im Gehirn neuronale Spuren durch Wahrnehmungs-Erinnerungen von Geruch, Geschmack, Sehen, Hören, Tasten und Körperempfindungen.

Das Gehirn überprüft eingehende Impulse auf den Gehalt an Gefährlichkeit; in der Amygdala wird die emotionale Ladung eingeschätzt und dann an den Hippocampus weitergeleitet. Dort bekommen die Informationen eine kognitive Bedeutung und es werden entsprechende Hormone aktiviert, die komplexe Überlebensstrategien organisieren.

Also folgt, dass sich bei traumatischem Input das Gehirn zwangsläufig verändert und dass damit die Trias Körper/ Seele/ Geist ins Ungleichgewicht gerät, was sich dann in diversen Symptomen äußert.

DIE AUGEN SIND DAS FENSTER ZUM GEHIRN - nach nur einem EMI zeigen Forschungsresultate bereits 48%, nach zwei Sitzungen gar 78% Veränderung und Besserung der Symptome.

Somit erweist sich EMI als eine erfolgreiche Möglichkeit, die Selbstheilung der unbewussten neuronalen Netzwerke zu aktivieren.

Eine durchschnittliche EMI-Sitzung dauert ca. 2 Stunden. Der Abstand zwischen zwei Sitzungen sollte mindestens 14 Tage betragen, da das Gehirn diese Zeit benötigt zum „Umbau“. Oft genügen zwei Sitzungen.

Zu Beginn einer Sitzung werden außer dem zu behandelnden Trauma „Sicherheitsanker“ erarbeitet, die aus dem reichen Fundus der psychodynamisch-imaginierten Psychotherapie von Luise Reddemann stammen können (z.B.: innerer sicherer Ort) und/oder aus meinem tanztherapeutischen, und/oder aus dem patienten-eigenen Ressourcen-Schatz.

Dann legen wir zusammen die Schlüsselworte fest, die das spezifische Trauma konkret beschreiben und die benötigt werden um die Situation für das Gehirn aufzuschließen. Nun beginnt die eigentliche EMI: Die Abfolge von bestimmten Augenbewegungen. Da die Behandlung das Gehirn etwas anstrengt, wird empfohlen, an dem Behandlungstag danach eine ruhige Zeit zu verbringen und planbar Aufregungen fernzuhalten.

EMI kann einzeln oder ergänzend zu einer laufenden Psychotherapie angewendet werden.