Homöopathie

Homöopathie funktioniert fast wie ein Spiegel. Sie setzt quasi im „Geist“ an und kommt fast ohne Materie aus. Die jeweiligen Substanzen werden so lange verrieben oder verschüttelt (das ergibt verschiedene Potenzierungen), bis nur noch die“ Idee“ davon enthalten ist.

„Des Kaisers neue Kleider?“ fragen spöttisch ihre Gegner. Wie wirkungsvoll eine Idee sein kann und wie Körper und Seele darauf reagieren, können Sie hier an dieser Stelle selbst ausprobieren.

Sie schließen einfach die Augen und spüren folgenden Begriffen jeweils eine Weile nach: laue Sommernacht am Meer...., weiße Weihnachten....., Besuch beim Zahnarzt...., Trostessen....., Verkehrstau..., der erste Kuss....Was fühlen, riechen, hören Sie?...Bekommen Sie feuchte Hände, läuft Ihnen das Wasser im Mund zusammen?...

Ein Homöopath begibt sich wie ein Detektiv auf die Suche, um aus unzähligen Einzelmitteln dasjenige herauszusuchen, das der Grundidee hinter Ihrer Erkrankung am ähnlichsten scheint und zu Ihrer persönlichen Art passt, das „Simile“. Ich frage nämlich genau nach, was vor der Erkrankung passiert sein mag und wie sich das auf Ihre Psyche ausgewirkt haben kann und schaue,ob Sie sich in dem gefundenen Mittel wiedererkennen. Dies nennt man Repertorisation, ist eine Art Interview und dauert ca. eine Stunde.

Oft hilft Homöopathie da, wo die Schulmedizin ratlos bleibt, z.B. bei Virusinfekten und/oder chronischen Leiden, vor allem bei Erkrankungen, die infolge psychischer Dysbalance aufgetreten sind. Im Gegensatz zu mancher Auffassung passen homöopathische Mittel durchaus ergänzend zu konventioneller Schulmedizin, helfen Nebenwirkungen einzudämmen und unterstützen die Genesung.

Medica mente heißt ja eigentlich: mit dem Geist heilen.